Herausforderungen bei der Bewerbung
Chemilumineszenz ist ein Lichtemissionsprozess, der durch chemische Reaktionen ohne externe Anregung angetrieben wird. Licht entsteht, wenn Substrate mit Enzymen oder Zielmolekülen interagieren. Aufgrund des Fehlens von Anregung und Autofluoreszenz-Hintergrundsignalen erzeugt die Chemilumineszenz Signale mit einem deutlich höheren Signal-Rausch-Verhältnis als die Fluoreszenz. Dadurch eignet sie sich besonders gut für den Nachweis schwacher Signale und die Analyse großer dynamischer Bereiche.
In den Lebenswissenschaften hat sich die Chemilumineszenz zu einer Schlüsseltechnik für Protein- und Nukleinsäureanalysen, Immunassays, klinische Diagnostik sowie Studien zur Genregulation und Pharmakologie entwickelt. Da die Signale extrem schwach und kurzlebig sind, sind oft lange Belichtungszeiten erforderlich, um genügend Photonen für eine Bildgebung mit hohem Signal-Rausch-Verhältnis zu sammeln.
FL 9BW / FL 26BW
Tiefgekühlte CMOS-Kameras für Langzeitbelichtungen
Die FL 9BW vereint Sonys neueste BSI-CMOS-Technologie mit TUCsens fortschrittlichen Kühl- und Bildentrauschungstechnologien. Experimentelle Ergebnisse belegen einen Durchbruch bei der Langzeitbelichtungsleistung. In Anwendungen wie der Chemilumineszenz-Bildgebung kann die FL 9BW tiefgekühlte CCD-Kameras effektiv ersetzen.
Sensor: Sony BSI CMOS-Chip, gleichmäßiger Hintergrund ohne Glühen.
Niedriger Dunkelstrom: Bis zu 0,0005 e⁻/Pixel/s, wodurch Langzeitbelichtungsanwendungen unterstützt werden.
Dynamikbereich: 16.000:1, mehr als das Vierfache vergleichbarer CCDs, wodurch der messbare Signalbereich effektiv erweitert wird.
Kühlung: Tiefkühlung bis auf –25 °C bei hoher Zuverlässigkeit der Kühlkammer.
Kompaktes Design: Ermöglicht die einfache Integration in Instrumentensysteme.