Physikalische Wissenschaften

Plasma-Diagnostik

Herausforderungen bei der Bewerbung

In der Plasmaforschung werden spektroskopische, interferometrische oder bildgebende Verfahren eingesetzt, um die Entwicklung von Umgebungen mit hohen Temperaturen und hohen Energiedichten zu untersuchen. In Kernfusionsanlagen und Laser-Plasma-Experimenten müssen wissenschaftliche Kameras extreme Spektralbereiche abdecken – vom extremen Ultraviolett bis zur Bremsstrahlung im Röntgenbereich – und dabei eine hohe Detektionseffizienz und ein geringes Rauschen gewährleisten. Dies ermöglicht die zuverlässige Erfassung von Strahlungsdaten unter extremen Bedingungen und trägt so zu grundlegenden Erkenntnissen über die Plasmadynamik bei.

2-3 Plasmaphysik
Weichröntgen- und EUV-sCMOS-Kameras – tucsen XF-XV-95

Dhyana XF95 / XV95

Weichröntgen- und EUV-sCMOS-Kameras

Die von TUCsen entwickelten Dhyana XF95/XV95 sind spezialisierte sCMOS-Kameras für die Bildgebung im weichen Röntgenbereich (SXR) und im extremen Ultraviolettbereich (EUV), sowohl ex situ als auch in situ. Sie erreichen eine Quanteneffizienz von nahezu 100 % im Photonenenergiebereich von 80–1000 eV, wobei die Gesamt-Quanteneffizienz über den gesamten Bereich 90 % übersteigt und in bestimmten Spektralbändern nahezu 100 % erreicht.

Die Kameras unterstützen einen Modus mit voller Auflösung (2048 × 2048) und einer Bildrate von 24 Bildern pro Sekunde, was um ein Vielfaches schneller ist als bei herkömmlichen BSI-CCDs. Sie sind vollumfänglich in der Lage, BSI-CCDs für die Weichröntgen-Mehrschichtbildgebung zu ersetzen und ermöglichen so Anwendungen in bisher eingeschränkten Forschungsbereichen.

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