Fuzhou, China – Februar 2025 – Tucsen Photonics hat heute die Leo 3243 vorgestellt, eine großformatige Hochgeschwindigkeitskamera der nächsten Generation für wissenschaftliche Anwendungen mit hohem Durchsatz im Bereich der Biowissenschaften und der Industrie. Als erstes Modell der neuen Leo-Serie markiert die Leo 3243 einen bedeutenden Fortschritt in der Bildgebungsleistung. Sie kombiniert gestapelte BSI-sCMOS-Technologie, eine 100G-CoF-Hochgeschwindigkeitsdatenschnittstelle und einen 31-mm-Großformatsensor, um den steigenden Anforderungen an Datenmenge, Qualität und Integration in KI-gesteuerten Automatisierungsprozessen gerecht zu werden.
Die Herausforderungen des Hochdurchsatzzeitalters meistern
In den letzten zwei Jahrzehnten haben sich Bildgebungssysteme rasant weiterentwickelt – von CCD zu sCMOS – angetrieben durch den wachsenden Bedarf an höherem Durchsatz und präziseren Daten. Heute, da KI-gestützte Automatisierung und Big-Data-Analyse die nächste Generation von Instrumenten dominieren, stehen Kameratechnologien vor drei entscheidenden Herausforderungen:
• Steigende Anforderungen an den Datendurchsatz, von Gigabytes auf Terabytes;
• Strengere Datenqualitätsstandards für automatisierte, quantitative Analysen;
• Beschleunigte Upgrade-Zyklen erfordern eine engere Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Bildgebung, Daten und Systemdesign.
Der Leo 3243 wurde speziell für die Bewältigung dieser Herausforderungen entwickelt und ermöglicht es Geräteherstellern, bahnbrechende Bildgebungsleistungen in wissenschaftlichen und industriellen Anwendungen zu erzielen.
Bahnbrechende Technologien im Sternzeichen Löwe 3243
Gestapeltes BSI sCMOS: Zehnfache Steigerung des Datendurchsatzes
Herkömmliche sCMOS-Architekturen müssen oft Abstriche bei Geschwindigkeit oder Auflösung machen, um eine hohe Empfindlichkeit zu erzielen. Der Leo 3243 überwindet diese Kompromisse durch seine gestapelte BSI-sCMOS-Technologie (Backside Illuminated) und bietet eine Quanteneffizienz von 80 %, ein Ausleserauschen von 2 e⁻ und eine Vollladungskapazität von 20 ke⁻ pro Pixel.
Mit einer Auflösung von 43 MP bei 100 Bildern pro Sekunde bietet die Leo 3243 den zehnfachen Datendurchsatz herkömmlicher sCMOS-Kameras – und ermöglicht so gleichzeitige Verbesserungen bei Empfindlichkeit, Auflösung und Geschwindigkeit.
100G CoF-Schnittstelle: Beseitigung von Übertragungsengpässen
Herkömmliche Schnittstellen wie Camera Link oder CoaXPress 2.0 können mit den heutigen Anforderungen an den Datendurchsatz nicht mehr mithalten. Der Leo 3243 verfügt über eine 100G CoF (Chip-on-Flex) Hochgeschwindigkeits-Datenschnittstelle, die eine Bandbreite von 100 Gbit/s über eine einzige Verbindung ermöglicht.
Diese Architektur der nächsten Generation minimiert Signalverluste, vereinfacht das PCB-Design und verbessert die Systemstabilität – und bietet so eine schnelle, skalierbare und zuverlässige Datenübertragung für zukunftssichere Bildgebungsplattformen.
Die Leo 3243 nutzt die 100G-CoF-Hochgeschwindigkeitsschnittstellentechnologie und bietet 100 Gbit/s Bandbreite über eine einzige Schnittstelle. Dies ermöglicht die Echtzeitübertragung von Daten mit hohem Durchsatz bei 100 Bildern pro Sekunde und einer Auflösung von 43 MP. Sie zeichnet sich durch hohe Geschwindigkeit, Stabilität und starke Skalierbarkeit aus und überwindet damit die technischen Grenzen herkömmlicher Schnittstellen.
31 mm Großformat: 2,5-fach größeres Sichtfeld
Die meisten sCMOS-Kameras verwenden einen 18,8-mm-Sensor, was die Kompatibilität mit neuen optischen Systemen einschränkt, die über ein Sichtfeld von 25–30 mm hinausgehen.
Das Leo 3243 verfügt über einen 31-mm-Großformatsensor, der den Bildbereich pro Bild um das 2,5-Fache erweitert. Dieses breitere Sichtfeld entspricht modernen Gerätetrends, reduziert Stitching-Fehler und verbessert die Datenqualität bei Weitfeld- und Hochdurchsatzanwendungen.
3,2 µm Pixel: Optimiert für optische Präzision
Da optische Systeme zunehmend auf geringere Vergrößerung für die Hochdurchsatzbildgebung umstellen, stehen Sensoren mit größeren Pixeln vor Unterabtastungsproblemen, die die Auflösung beeinträchtigen.
Die 3,2 µm großen Pixel des Leo 3243 sind präzise auf die Nyquist-Abtastrate für Objektive mit einer Vergrößerung von ≤40× abgestimmt und gewährleisten so hochauflösende und hochpräzise Rohbilddaten für die fortgeschrittene KI-Analyse.
Der Leo 3243 mit seinen 3,2 µm großen hochauflösenden Pixeln eignet sich besser für dieNyquist-Abtastratefür optische Systeme mit Vergrößerungen von 40x oder weniger, wodurch eine höhere Qualität der Rohdaten für die automatisierte Analyse gewährleistet wird.
Eine neue Ära für die Hochdurchsatz-Bildgebung
„Seit über zwei Jahrzehnten erlebe ich die Entwicklung der Kameratechnologie von CCD zu sCMOS und die enormen Möglichkeiten, die sich dadurch für High-End-Instrumente ergeben haben“, sagte Feng Lou, Direktor für Produkt- und Geschäftsentwicklung bei Tucsen.
„Der Leo 3243 verkörpert unsere tiefgreifende Integration von Optik, Sensoren und Datensystemen – und ermöglicht so Durchbrüche, die ohne die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern im gesamten Ökosystem der Bildgebung nicht möglich gewesen wären.“
— Feng Lou, Direktor für Produkt- und Geschäftsentwicklung, Tucsen
Verfügbarkeit
Der Tucsen Leo 3243 ist ab sofort für globale Partner und Systemintegratoren verfügbar. Vollständige technische Spezifikationen und Anwendungsdetails finden Sie unter www.tucsen.com.
Über Tucsen Photonics
Tucsen Photonics ist ein führender Entwickler und Hersteller von Hochleistungs-Bildgebungslösungen für wissenschaftliche und industrielle Anwendungen mit Niederlassungen in China, Singapur, Großbritannien, den USA und Europa. Dank seines Engagements für Innovation und Qualität definiert Tucsen Photonics die Möglichkeiten der digitalen Bildgebung immer wieder neu.
Medienkontakt
Yuki Tang
Marketingdirektor
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Tucsen Photonics
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30.10.2025