Mikroskopische Bildgebung

Spannungsbildgebung

Herausforderungen bei der Bewerbung

Die Spannungsbildgebung ist eine fortschrittliche Technik, die zelluläre Elektrophysiologie mit optischer Bildgebung kombiniert, um Membranpotenzialänderungen mithilfe von Fluoreszenzindikatoren zu überwachen. Sie hat sich zu einem leistungsstarken Werkzeug in der modernen Neurowissenschaft entwickelt. Verglichen mit herkömmlichen elektrodenbasierten Ableitungen ist die Spannungsbildgebung deutlich weniger invasiv und bietet im Vergleich zur Kalziumbildgebung eine wesentlich höhere zeitliche Auflösung, wodurch eine präzisere Darstellung der neuronalen Aktivität ermöglicht wird.

Da neuronale elektrische Signale auf extrem kurzen Zeitskalen auftreten – typischerweise innerhalb weniger Millisekunden – muss das Bildgebungssystem außerordentlich hohe Leistungsanforderungen erfüllen:

● Hochgeschwindigkeitsaufnahme: Die Kamera muss Hunderte bis Tausende von Bildern pro Sekunde aufnehmen können, um der Dynamik der neuronalen Aktivität von 1–2 ms gerecht zu werden.

● Hohe Empfindlichkeit und geringes Rauschen: Da Spannungsindikatorsignale oft nur kleine Bruchteiländerungen aufweisen (ΔF/F ≈ 1–5%), benötigt das System eine hohe Quanteneffizienz und ein minimales Ausleserauschen, um auch bei schwachem Licht ein hohes Signal-Rausch-Verhältnis zu gewährleisten.

● Stabile Synchronisation: Bei Mehrkanal- oder Mehrregionsaufnahmen sind präzise Triggerung und zeitliche Synchronisation unerlässlich, um Datenfehlausrichtungen zu vermeiden.

Spannungsbildgebung
Aries 6510 Tucsen scmos Kamerabild

Widder 6510

Großformatige 6,5 µm BSI sCMOS-Kamera

Quanteneffizienz: Maximale Quanteneffizienz bis zu 95 %, nahezu Einzelphotonen-Detektionsfähigkeit (Ausleserauschen <0,7 e⁻)
Sensorfläche und Auflösung: 29,4 mm Bildfeld, 10,2 MP Auflösung, Vollbildauslesung bis zu 150 fps.

Pixelgröße: 6,5 µm, vielseitig einsetzbar über mehrere Vergrößerungen hinweg.

Auslesemodi: Mehrere Auslesemodi für optimierte Leistung.

Schnittstelle: Hochgeschwindigkeits-GigE-Schnittstelle.

Kühlung: Die Zwangsluftkühlung minimiert die Rauschdrift und gewährleistet eine stabile quantitative Bildgebung.

Libra-5514 2508x1960

Leo 5514 Pro

Großformatige BSI-sCMOS-Kamera mit hohem Durchsatz

Die Global-Shutter- + BSI-sCMOS-Architektur bietet eine hervorragende quantitative Bildgebungsleistung für Hochgeschwindigkeitsanwendungen bei schwachem Licht.
100-G-CoF-Hochgeschwindigkeitsschnittstelle, Bandbreite bis zu 100 Gbit/s pro Schnittstelle, hohe Geschwindigkeit und Stabilität, einfache Integration
670 Bilder pro Sekunde bei 14 MP, 22-facher Datendurchsatz im Vergleich zu herkömmlichen BSI-sCMOS-Kameras
30,5 mm großes Sichtfeld, Einzelbild-Bildfeld 2,5-mal größer als das typischer 6,5 µm sCMOS-Sensoren
5,5 µm Pixelgröße, wodurch das Verhältnis von Empfindlichkeit und Auflösung bei optischen Systemen mit mehr als 40-facher Vergrößerung besser abgestimmt wird.

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