Das gesamte Publikum war schockiert – Tucsen 8MP CCD-Kamera

Zeit21.11.2012

Wenn man an die besten Mikroskopkameras denkt, fallen einem zuerst die vier Hersteller Olympus, Leica, Zeiss und Nikon ein – vier 12-Megapixel-HD-Kameras. Um ein optimales Verhältnis zwischen hoher Auflösung und schneller Bildwiedergabe zu erreichen, nutzen die Topmodelle dieser vier Hersteller neben ihren 1,4 Millionen Pixeln auch Mikroverschiebungs- und Bildmosaiktechnologie. Dadurch wird eine schnelle Bildwiedergabe gewährleistet, und die Mikroverschiebung sowie das Zusammenfügen der Bilder gleichen die fehlenden Pixel bei der Aufnahme mikroskopischer Details aus. So wird eine optimale Darstellung unter dem Mikroskop ermöglicht.
Der hohe Preis und die erforderliche hohe Mosaikgeschwindigkeit haben die optimale Nutzung der Kamera bisher eingeschränkt. Dank des kontinuierlichen Fortschritts in der Halbleiterfertigungstechnologie konnte auch das chinesische Mikroskopkamera-Unternehmen Tucson seine herausragenden Leistungen in diesem Bereich unter Beweis stellen. Von den Anfängen mit einfachen CMOS-Kameras über CCD-Kameras mit 140 Megapixeln bis hin zu Mikroskopkameras mit 330 Megapixeln – Tucson hat sein Portfolio stetig erweitert. Aktuell befinden sich acht Megapixel-Kameras von Tucson in unserer Testumgebung.
Laut den Ingenieuren von Tucson hat man beim Einstieg in die Mikroskopie verschiedene Experten einbezogen und sich intensiv mit deutschen und amerikanischen Mikroskopherstellern ausgetauscht, um Hardware und Software umfassend zu aktualisieren. Ausgehend von der Erkenntnis, dass ein Mikroskop eine schnelle Vorschau (praktisch beim Fokussieren) und hochauflösende Filmaufnahmen ermöglicht, wurde dieser Bereich speziell für die Hellfeldmikroskopie mit einer hochauflösenden Kamera entwickelt. Dank der 800-Megapixel-Auflösung, die anstelle der Mikroverschiebungstechnologie genutzt wird, wird eine höhere Detailgenauigkeit erreicht.

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8000000 Kameraparameterdetails
Chipgröße: 1/1,8 Zoll
Auflösung: 3280 x 2460

Schnittstelle: Standard-C-Schnittstelle
Maximale Bildrate: 18 Bilder pro Sekunde (640x480 Pixel Auflösung)
A/D-Bittiefe: 12 Bit
USB-Kabellänge 2,5 Meter
Das herausragendste Merkmal der Kamera ist ihre Auflösung von 3280 x 2460 Pixeln, ergänzt durch die schnelle Vorschau mit 18 Bildern pro Sekunde (140 x 480 Pixel). Bekanntermaßen ermöglicht eine Vorschaugeschwindigkeit von 25 Bildern pro Sekunde eine flüssige Bildfolge ohne Pausen. Eine höhere Bildrate ist daher für die Fokussierung unter dem Mikroskop von Vorteil.
Aus diesem Grund haben vier Hersteller die Mikroverschiebungsmikroskopie-Technologie eingesetzt, um eine hohe Pixelanzahl zu erzielen. Aber das ist die Anwendung der Mikroverschiebungstechnologie; wie wird die Bildrate erreicht?
OLYMPUS 15fps DP72
Leica DFC500 bot keine
AxioCam HR 12fps Zeiss
R1i: 19 Bilder/s Nikon
Damit liegt Tucsen mit einer Vorschaugeschwindigkeit von 18 fps hinter OLYMPUS und Zeiss auf dem zweiten Platz.

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Aus praktischer Sicht ist die schnelle Fokussierzeit der Kamera praktisch nicht spürbar, wodurch das Nachziehen, das bei hochauflösenden Kameras auftritt, überwunden wird.
Installationsdetails und Bewertung der 800W-Kamera
Wir verwendeten ein Primo Star Zeiss Ming Feldmikroskop mit dem originalen 0,63x Digital-Teleskoptubus. Die Installation war sehr einfach; der erste Verbindungstubus wurde direkt an das Kameraobjektiv und das Mikroskop angeschlossen.
Computer: Öffnen Sie die CD nach dem entsprechenden Treiber und der Tucsen-Mikroskop-Software TSView. Die Installation erfolgt nacheinander. Wichtig zu wissen: Der von Tucsen bereitgestellte Treiber ist eine EXE-Datei. Nach der Installation unter Vista wird die Kamera automatisch erkannt und ist sofort einsatzbereit. Die Installation und Positionierung der Treiberdateien entfällt vollständig – einfach und komfortabel.
Nach der Installation am Computer trat ein kleines Problem auf: Ich habe das Mikroskop an einen USB-Hub angeschlossen. Die Treiberinstallation verlief problemlos, aber die zugehörige Software TSView konnte die Hardware nicht finden. Nach Rücksprache mit unseren Technikern vermuteten diese, dass USB-Hubs oft keine gute Abschirmung und Störfestigkeit aufweisen, was die Bildqualität beeinträchtigen kann. Daher sollten Software-Einstellungen dies berücksichtigen, um unerwünschte Störungen durch den Hub zu vermeiden. Da wir das Problem jedoch als Endnutzer selbst beheben möchten, empfehlen wir Ihnen, die entsprechenden Hinweise in der TSView-Software zu beachten.
Nach dem Wechsel zum Computer über die USB-Schnittstelle, der normalen Nutzung, müssen wir mit dem Testen beginnen.
Evaluierungsplattform und -methode:
Da wir hauptsächlich Bilder aus der Ming-Dynastie anfertigen und dies den Empfehlungen der Hersteller entspricht, verwenden wir ein Hellfeldmikroskop. Um gelegentlich Fluoreszenzaufnahmen zu machen, schalten wir die Mikroskopbeleuchtung aus und stellen sie auf die niedrigste Stufe ein (die LED-Beleuchtung des Primo Star kann sehr dunkel eingestellt werden), um zu sehen, ob Fluoreszenz auf den Aufnahmen sichtbar ist.
Mikroskop: Star 0,63x, Primo Digitalröhre
Software: Tsview

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Dem obigen Screenshot ist zu entnehmen, dass die Tsview-Aufnahmefunktion gut funktioniert: Intervallaufnahmen für einen bestimmten Zeitraum, Videoaufzeichnungsfunktion, und die aufgenommenen Bilder werden direkt in der unteren rechten Ecke angezeigt – sehr praktisch.
In den Einstellungen lassen sich zahlreiche Optionen anpassen, von Farbe und Weißabgleich bis hin zum Kamerastil – so gelingen Ihnen optimale Fotos. Durch die Farbanpassung haben wir Fotos in verschiedenen Farben aufgenommen. Die Farbwiedergabe ist akkurat, die Unterscheidung gut und die Farboptionen erweitert. Auch verschiedene Fotoeffekte sind möglich. Gleichzeitig stellten wir fest, dass CCD-Kameras im Vergleich zu CMOS-Kameras mehr Farbdetails erfassen.
Detail-Effekttest:
Im Anhang: Details der CCD-Kamera Tucsen 800, Querstreifung der Myokardzellen deutlich sichtbar.

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Farbeffekttest:
Beigefügt: der niedrige Preis der CMOS-Kamera und der Farbkontrast der Tucsen 800-Megapixel-CCD-Kamera; CCD kann mehr Farbinformationen erfassen.

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Dunkelfeldfotografie-Test:
Aber wir haben dunkle Fotos gemacht, der Basistest ist fehlgeschlagen, die Kamera mit der längsten Belichtungszeit mehr als 500 ms, weniger als eine Sekunde, und aus praktischer Sicht ist aufgrund der hohen Pixelanzahl die Empfindlichkeit des Chips nicht hoch, bei gleicher Belichtungszeit ist die Helligkeit des Fotos weit entfernt von der Zeiss AxioCam hr.
Wie von Tucsen empfohlen, eignet sich dieses Objektiv für Hellfeld-, Phasenkontrast-, hochauflösende und metallografische Aufnahmen. Es kann sichtbares Licht aufnehmen.
Weitere Originalaufnahmen:

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Gesamtknotenzahl:
Von der ersten CCD-Mikroskopkamera mit drei Megapixeln bis hin zur heutigen mit acht Megapixeln – Tucsen, Hersteller von Mikroskopkameras, hat sich zum Ziel gesetzt, die optimale Lösung zu bieten. Innerhalb von nur drei Jahren wurden vier CCD-Kameras mit 1,4, 3, 6 und 8 Megapixeln auf den Markt gebracht. Auch die Leistung älterer Modelle wurde durch Updates deutlich verbessert. Die Software wurde mehrfach aktualisiert und ist dadurch immer benutzerfreundlicher geworden.
Im Zentrum steht eine nutzerorientierte Servicementalität. Wir glauben, dass sie sich in Zukunft noch verbessern können, und können auch angesichts ihrer sehr hohen Leistung und der Tatsache, dass sie für Zivilisten erschwinglich sind, die hohen Erwartungen an Dachang erfüllen und präzisere und professionellere Bilder aufnehmen.

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