Herausforderungen bei der Bewerbung
Die Membranpotenzial-Bildgebung nutzt fluoreszierende, spannungssensitive Farbstoffe oder genetisch kodierte Spannungsindikatoren (GEVIs), um dynamische Veränderungen des Zellmembranpotenzials zu erfassen. Depolarisation oder Repolarisation induzieren schnelle Änderungen der Fluoreszenzintensität oder des Spektrums der Sonde und ermöglichen so die optische Detektion elektrischer Signale im Millisekundenbereich. Diese Technik bietet eine nichtinvasive Methode zur Beobachtung der elektrischen Aktivität einzelner Zellen und neuronaler Netzwerke.
Solche Experimente werden typischerweise mit Weitfeldfluoreszenz-, Zwei-Photonen-, Lichtblatt- oder anderen Hochgeschwindigkeits-Bildgebungsplattformen durchgeführt. Sie erfordern subzelluläre räumliche Präzision bei gleichzeitiger Detektion von Fluoreszenzänderungen von nur wenigen Prozent (ΔF/F), die schnellen Membrandepolarisations- und -repolarisationsereignissen im Millisekundenbereich entsprechen. Daher müssen Bildgebungssysteme eine ultrahohe zeitliche Auflösung, ein exzellentes Signal-Rausch-Verhältnis und Photostabilität vereinen, um die Phototoxizität bei Langzeitaufnahmen erregbarer Zellen und neuronaler Netzwerke zu minimieren.
Dhyana 400BSI V3
Klassische 6,5 µm BSI sCMOS-Kamera
Pixelgröße: 6,5 µm, optimiert für 40×–60× hochauflösende Objektive.
Verschlussmodi: Mehrere Rolling-Shutter-Modi, speziell abgestimmt auf Scanning und Lichtblattmikroskopie.
Kalibrierung: Die PRNU/DSNU-Korrektur gewährleistet einen einheitlichen Hintergrund für eine genaue quantitative Analyse.
Schnittstelle: USB 3.0 und Camera Link.
Kühlung: Wasser- und Luftkühlung für einen stabilen, geräuscharmen Betrieb.
Kompaktes Design: Leichtgewicht mit nur 995 g, geringer Stromverbrauch von 45 W.
Dhyana 401D
Kompakte 6,5 µm sCMOS-Kamera
Kompaktes Design, ideal für die Systemintegration
Ohne Lüfterkühlung, dank exzellentem Struktur- und Schaltungsdesign zur Geräuschreduzierung eignet es sich hervorragend für Lebendzellexperimente.
Externe Triggerfunktion für Fernexperimente, Reduzierung menschlicher Störungen
Die Pixelgröße von 6,5 µm bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Auflösung und Empfindlichkeit und nutzt das Auflösungsvermögen des optischen Systems voll aus.
Das Bildgebungsfeld umfasst das gesamte Sichtfeld gängiger Mikroskope.