Binning bezeichnet die Gruppierung von Kamerapixeln zur Erhöhung der Lichtempfindlichkeit, allerdings auf Kosten der Auflösung. Beispielsweise fasst 2x2-Binning die Kamerapixel in Gruppen von zwei Zeilen und zwei Spalten zusammen, wobei die Kamera einen kombinierten Intensitätswert ausgibt. Einige Kameras unterstützen noch höhere Binning-Verhältnisse, wie etwa 3x3- oder 4x4-Gruppierungen von Pixeln.
Abbildung 1: Prinzip der Kategorisierung
Durch die Kombination von Signalen auf diese Weise lässt sich das Signal-Rausch-Verhältnis verbessern, wodurch schwächere Signale erkannt, eine höhere Bildqualität erzielt oder Belichtungszeiten verkürzt werden können. Die Datenausgabe der Kamera wird aufgrund der reduzierten effektiven Pixelanzahl ebenfalls deutlich verringert, beispielsweise um den Faktor 4 beim 2x2-Binning, was für Datenübertragung, -verarbeitung und -speicherung von Vorteil sein kann. Allerdings erhöht sich die effektive Pixelgröße der Kamera durch den Binning-Faktor, was bei manchen optischen Aufbauten die Detailauflösung der Kamera verringern kann.Link zur Pixelgröße].
10.06.2022