1. Installation
1) Auf dem Computer ist LabVIEW 2012 oder eine höhere Version installiert.
2) Das Plug-in bietet x86- und x64-Versionen, die auf Basis der LabVIEW-Version 2012 kompiliert wurden und die folgenden Dateien enthalten.
3) Bei der Installation müssen die Benutzer lediglich alle Dateien der x86- oder x64-Versionen in den Ordner [user.lib] im LabVIEW-Installationsverzeichnis kopieren.
4) Schließen Sie die Kamera an das Stromkabel und das Datenkabel an. Die Sub-VI-Datei kann direkt geöffnet werden. Alternativ können Sie zuerst LabVIEW öffnen und dann [Datei] > [Öffnen] auswählen. Wählen Sie anschließend die Sub-VI-Datei im Ordner [user.lib] aus, um sie zu öffnen.
5) Wählen Sie in der Menüleiste [Operation] > [Ausführen] oder klicken Sie in der Kontextleiste auf die Schaltfläche [Ausführen], um die Kamera zu starten.
6) Um ein weiteres Sub-VI zu öffnen, müssen Sie das aktuelle VI beenden. Es kann immer nur eine VI-Datei gleichzeitig ausgeführt werden. Sie können die Kamera stoppen, indem Sie direkt auf die Schaltfläche [QUIT] in der VI-Oberfläche klicken oder in der Menüleiste [Operation] > [Stop] auswählen.
Notiz:
Die Schaltfläche [Abbrechen] in der Taskleiste stoppt nicht die Kamera, sondern die Software. Nach dem Klicken auf diese Schaltfläche muss das Softwarefenster geschlossen und anschließend wieder geöffnet werden.
2. Anweisungen für die höhere LabVIEW-Version
Die acht bereitgestellten Sub-VI-Dateien sind standardmäßig alle im LabVIEW 2012-Format gespeichert.
Wenn Sie die neueste LabVIEW-Version verwenden möchten, müssen Sie die Benutzeroberfläche nach jedem ausgeführten VI schließen und alle acht im Format der neuesten LabVIEW-Version speichern. Andernfalls erscheint bei jedem Öffnen und Schließen eine Warnmeldung. Diese Warnmeldung beeinträchtigt die Kamerafunktion nicht, und es treten keine Probleme auf, wenn Sie die Daten nicht speichern.
Nehmen wir LabVIEW 2016 als Beispiel. Beim Öffnen einer VI-Datei erscheinen die folgenden zwei Pop-up-Fenster. Laden Sie zunächst alle Sub-VI-Dateien.
Klicken Sie einfach auf die Schaltfläche [Ignorieren], und die Datei wird normal ausgeführt.
Schließen Sie das Sub-VI. Die Software zeigt dann jedes Mal die Meldung „Änderungen vor dem Schließen speichern?“ an. Markieren Sie alle Elemente und klicken Sie auf „Alle speichern“. Beim nächsten Öffnen und Schließen erscheint diese Meldung nicht mehr.
1. Anleitung zum CameraLink-Framegrabber in LabVIEW
3.1 Euresys Framegrabber
Kopieren Sie zunächst alle Plugin-Dateien in den Ordner „user.lib“.
Es gibt zwei Möglichkeiten, VIs in der LabVIEW-Software zu öffnen.
1) Wenn Sie die VI-Datei per Doppelklick öffnen, müssen Sie die Datei [EuresysPRC_400BSI_Full_8.cam] im selben Verzeichnis wie die VI-Dateien ablegen.
2) Öffnen Sie zuerst LabVIEW und anschließend die VI-Datei über die Benutzeroberfläche. Die Dateien [EuresysPRC_400BSI_Full_8.cam] und [LabVIEW.exe] müssen sich dabei im selben Verzeichnis befinden.
In den beiden oben genannten Fällen wird, wenn die Datei [EuresysPRC_400BSI_Full_8.cam] fehlt, beim Ausführen von VI die folgende Meldung angezeigt, und die Kamera kann nicht normal angeschlossen werden.
Es wird empfohlen, die Datei [EuresysPRC_400BSI_Full_8.cam] sowohl im Verzeichnis [user.lib] als auch im Stammverzeichnis [LabVIEW.exe] abzulegen, damit beide Öffnungsarten normal funktionieren.
Notiz:
LabVIEW 2012 und LabVIEW 2016 verwenden die gleiche Methode.
3.2 Firebird CameraLink Framegrabber
Der Firebird-Framegrabber hat die Probleme des Euresys-Framegrabbers nicht, daher sind keine weiteren Schritte nötig; alle Dateien werden direkt in den Ordner „user.lib“ kopiert. Beide Öffnungsmethoden funktionieren einwandfrei.
Anmerkungen:
1) Wenn Sie das neueste LabVIEW-Plug-in verwenden, aktualisieren Sie bitte die Datei [TUCam.dll] im Verzeichnis [C:WindowsSystem32] auf die neueste Version.
2) Die Firmware-Versionen f253c045, f255c048 und f259C048 des Dhyana 400DC sind nicht vollständig kompatibel. Die Vorschau kann zwar normal angezeigt werden, jedoch sind einige farbbezogene Funktionen (wie Weißabgleich, DPC, Sättigung, Verstärkung usw.) nicht kompatibel.
3) Demo-VI-Dateien unterstützen nicht alle Funktionen der Kamera, wie z. B. die Steuerung des Triggerausgangs, des Lüfters und der Kontrollleuchte.
4) Der automatische Pegelmechanismus, der Bildwiederholfrequenzmechanismus und der Mechanismus zur vollständigen Schwarzdarstellung des Bildschirms bei Überbelichtung wurden in LabVIEW 2012 entwickelt und sind auch in LabVIEW 2016 vorhanden.
5) Die generierten SDK-Konfigurationsdateien, aufgenommenen Bilder und Videos werden standardmäßig im Pfad [user-libTucsenCamera] gespeichert.
25.02.2022