Der Dynamikumfang einer Kamera wird üblicherweise als ihre Fähigkeit definiert, sowohl helle als auch dunkle Signale im selben Bild zu erfassen. In bildgebenden Anwendungen, die die präzise Messung der Lichtintensität erfordern, kann der Dynamikumfang auch als die Anzahl der diskreten Intensitätsmessschritte definiert werden, die eine Kamera liefern kann, wobei die mathematische Definition dieselbe bleibt.
Abbildung 1 veranschaulicht den Zusammenhang zwischen der maximalen Speicherkapazität und dem Dynamikbereich. Abbildung 1A: Eine geringe maximale Speicherkapazität führt zu Informationsverlusten bei hellen Signalen. Abbildung 1B: Eine hohe maximale Speicherkapazität ermöglicht die vollständige Erfassung aller Informationen, von schwachen bis zu hellen Signalen.
Eine Kamera mit hohem Dynamikumfang kann starke Signale ohne Übersteuerung erfassen, während schwache Signale nicht über dem Rauschpegel der Kamera untergehen. Der Dynamikumfang wird üblicherweise als Verhältnis in Dezibel (dB) angegeben und bezieht sich auf das Verhältnis zwischen dem hellsten erfassbaren Signal, dargestellt durch den Dynamikumfang, und dem Rauschumfang, der durch den Dynamikumfang repräsentiert wird.volles Fassungsvermögenim Vergleich zum Rauschpegel der Kamera, der von der Kamera vorgegeben wirdLeserauschenBeide Größen werden in Elektronen gemessen, und die Formel zur Umrechnung in ein Verhältnis in Dezibel lautet:
13.05.2022