Der Betrieb einer Kamera mit externen Triggern bedeutet, dass der Zeitpunkt der Bildaufnahme durch präzise getaktete Triggersignale bestimmt wird, anstatt durch den internen Taktgeber der Kamera. Dadurch kann die Kamera ihre Aufnahme mit anderer Hardware oder Ereignissen synchronisieren oder präzise steuerbare Bildraten ermöglichen.
Einführung in den Tucsen-Kameratriggermodus mit SMA-Schnittstelle
Hardware-Trigger bedeuten, dass das Signal zur Bildaufnahme von externer Hardware stammt und über einen einfachen elektronischen Impuls entlang des Triggerkabels übertragen wird, beispielsweise von 0 Volt auf 5 Volt. Die Kamera sendet außerdem Ausgangssignale, die anderen Hardwarekomponenten ihren Zustand signalisieren. Dieser einfache und universelle digitale Kommunikationsstandard ermöglicht die präzise und schnelle Synchronisierung und Steuerung verschiedenster Hardwarekomponenten untereinander und mit der Kamera. So kann die Kamera beispielsweise zur Bildaufnahme ausgelöst werden, sobald eine Hardwarekomponente ihre Bewegung oder Zustandsänderung zwischen den einzelnen Aufnahmen abgeschlossen hat.
Bei „Software-Triggern“ arbeitet die Kamera nicht mit ihrer eigenen internen Zeitsteuerung, sondern die Trigger zur Bildaufnahme werden diesmal über das Datenschnittstellenkabel vom Computer übertragen, wobei die Aufnahmesoftware die Trigger sendet.
21.06.2022